Die Bahnhöfe Bogen und Geiselhöring - "Wie Licht und Schatten"

Veröffentlicht am 28.06.2009 in Ortsverein

Am Bahnhof in Bogen: Der OV Geisehhöring mit Gastgebern Claudia Ebner und Franz Schedlbauer

SPD Ortverein besichtigt renovierten Bahnhof in Bogen - Bürgermeister Schedlbauer und Stadträtin Claudia Ebner erläutern das Renovierungsprojekt.

Ein Ausflug mit kommunalpolitischem Bildungshintergrund führte den SPD-Ortsverein Geiselhöring am vergangenen Samstag nach Bogen. Im Zusammenhang mit der Beratungen des SPD-Ortsvereins und der SPD- zum „Projekt Bahnhof Geiselhöring“ wurde das von der Stadt Bogen neu gestaltete Bahnhofs-Areal besichtigt. Der Ortsverein folgte dabei einer Einladung der SPD Ortsvereins-Vorsitzenden von Bogen, Claudia Ebner, und des Bürgermeisters der Stadt Bogen, Franz Schedlbauer.

Größer konnte der Kontrast gar nicht sein, den die SPD-Abordnung, gestartet am vernachlässigten Bahnhof in Geiselhöring, erlebte, als sie in Bogen aus dem Regionalexpress ausstiegen. „Wie Licht und Schatten“, kommentierte dies ein Teilnehmer. Nicht umsonst befasst sich die SPD-Fraktion und der Ortsverein intensiv mit der Zukunft des Geiselhöringer Bahnhofs. Dass aus einem maroden Bahnhof ein echtes Kleinod werden kann, zeigt das Beispiel in Bogen.

In einer umfassenden Führung über das Areal erläuterten 1. Bürgermeister Franz Schedlbauer und SPD-OV-Vorsitzende Claudia Ebner die Details zu diesem Projekt, das bereits 2002 angestoßen worden war. Schedlbauer stellte dar, wie zunächst das von der Bahn vernachlässigte und heruntergewirtschaftete Bahnhofs-Gebäude erworben wurde, wie Zuschüsse aus verschiedenen regionalen und europäischen Förderungs-Programmen gesichert wurden, und wie, von einer breiten Stadtrats-Mehrheit getragen, die Umsetzung vorangetrieben werden konnte.

Auf insgesamt 1,2 Mio. EUR bezifferte der Bürgermeister die Kosten für das Renovierungs-Projekt. Aus dem EU Schnittstellenprogramm, das Projekte zur Verbesserung von Verkehrsknotenpunkten unterstützt, flossen hierbei fast 400.000 EUR nach Bogen; maßgeblich für diesen Zuschuss war die Rolle des Bahnhofs-Areals im öffentlichen Nahverkehr. Auch aus dem regionalen Leader Plus Programm konnten Mittel für das Projekt gesichert werden; die dafür unter anderem notwendige Vermarktung lokaler und regionaler Produkte übernimmt die Bahnhofs-Gastronomie, die im schön gestalteten Bahnhofs-Gebäude angesiedelt wurde. Integriert in den neuen Bahnhof ist die Informations-Stelle des Naturparks Bayerischer Wald.

Stadträtin und SPD Ortsvereins-Vorsitzende Claudia Ebner führte des weiteren an, dass auch ökologische Belange bei der Bahnhofs-Renovierung Berücksichtigung fanden; beispielsweise ist das Bahnhofs-Gebäude mit einer modernen Pellets-Heizung ausgestattet. Ebner betonte hierbei den breiten Konsens im Bogener Stadtrat, der bezüglich des Projekts herrschte, und auf dessen Basis auch strittige Einzelfragen im Umfeld der Renovierung in positiver Atmosphäre gelöst werden konnten.

Die SPD-Stadträte von Geiselhöring, 3. BGM Harry Büttner, und Fraktionsführer Josef Eisenhut, zeigten sich beeindruckt von dem Projekt. „Diese gelungene Integration eines durch die Bahn vollkommen vernachlässigten Areals in das Stadtleben hat Vorbild-Charakter, auch für Geiselhöring“, so der dritte Bürgermeister Harry Büttner. Josef Eisenhut kündigte an, das Thema auf die Agenda der SPD Stadtrats-Fraktion zu setzen. Der stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins, Josef Bergbauer, brachte das Thema „Bayerische Ostbahn“ ins Gespräch. „Zum 150. Jubiläum in diesem Jahr sollte das Augenmerk auf dem damaligen Bahnknotenpunkt in der Region liegen – das war Geiselhöring! Mit dem einzigartigen historischen Bahnhofs-Umfeld, und dem originalgetreuen Nachbau desselben vom Modellbauverein, wäre in Geiselhöring ein schöner Publikums-Magnet machbar." so Faden.

 

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