Hitzeschutzkonzept

Veröffentlicht am 27.10.2026 in Kommunalpolitik

Erst belächelt, jetzt Forschungsprojekt: Hitzeschutz kommt in Geiselhöring an!

SPD begrüßt Sinneswandel im Rathaus und ruft zur Beteiligung an Bürgerbefragungen auf

Als die Geiselhöringer SPD bereits 2024 einen kommunalen Hitzeschutz forderte, erntete sie dafür vor allem Unverständnis und Spott. Geiselhöring sei zu klein, ein eigenes Hitzeschutzkonzept nicht notwendig – so die damalige Haltung aus dem Rathaus. Dabei hatte die SPD mit ihrer Veranstaltungsreihe „SPD im DIALOG“ und einer Initiative von Stadtrat Ludwig Kerscher frühzeitig auf die gesundheitlichen Folgen zunehmender Hitze aufmerksam gemacht.

Zwei Jahre später ist das Thema auch im Rathaus angekommen. Geiselhöring beteiligt sich nun sogar als Projektpartner am Forschungsprojekt „HiT – Hitze im Transekt“ der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und des TUM-Campus Straubing. Hinter dem sperrigen Begriff „Transekt“ steckt eine einfache Idee: Entlang einer Strecke von Geiselhöring über Straubing bis Mitterfels wird untersucht, wie sich zunehmende Hitze in Städten und ländlichen Gebieten auswirkt und welche Schutzmaßnahmen sinnvoll sind. Dabei geht es um Begrünung, Beschattung, Wasserhaushalt, Landwirtschaft und Gesundheitsschutz.

Besonders bemerkenswert: In der wissenschaftlichen Projektbeschreibung wird ausdrücklich festgestellt, dass entsprechende Maßnahmen in Geiselhöring und Mitterfels bislang weitgehend fehlen und teilweise politisch nicht durchsetzbar waren. Eine bemerkenswerte Bestätigung dessen, worauf die SPD seit Jahren hinweist.

Die SPD begrüßt diesen Sinneswandel ausdrücklich. Schließlich geht es nicht darum, wer recht behält, sondern um die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen. Allerdings schützt ein Forschungsprojekt allein noch niemanden vor Hitze. Deshalb müssen den Erkenntnissen auch konkrete Maßnahmen folgen – möglichst schon vor dem Projektabschluss 2030.

Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt!

Am Freitag, 30. Oktober, und Dienstag, 3. November 2026 werden Studierende der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in Geiselhöring unterwegs sein und die Bevölkerung zu ihren Erfahrungen und Wünschen befragen.

Die SPD ruft zur Teilnahme auf: Wo fehlt Schatten? Welche Plätze heizen sich besonders auf? Wo brauchen wir mehr Bäume, Begrünung oder Trinkwassermöglichkeiten? Wer an den beiden Tagen in der Stadt unterwegs ist, sollte die Gelegenheit zur Mitwirkung nutzen.

Unser Fazit: Lieber spät erkannt als dauerhaft ignoriert! Die SPD bleibt beim Hitzeschutz dran – und freut sich, wenn aus einer einst belächelten Forderung endlich gelebte Kommunalpolitik wird.

Weitere Informationen: https://www.hswt.de/hit-hitze-im-transekt

 

Homepage SPD Geiselhöring

Google Kalender

120 Jahre BayernSPD

Testen Sie uns!

BayernSPD News

Mitentscheiden