„Mitarbeiter der Verwaltung sind Pfund des Marktes“

Veröffentlicht am 14.02.2014 in Ortsverein

SPD-Wahlkampfveranstaltung in Oberlindhart

Oberlindhart. Am Valentinstag lud der SPD-Ortsverein Mallersdorf-Pfaffenberg zur Kommunalwahlveranstaltung in das Sportheim des SV Oberlindhart. Durch den Abend führte Ortskandidatin Maria Kreutz. Die 31-jährige Personalreferentin betonte wie wichtig ihr eine zeitgemäße Familienpolitik im Markt Mallersdorf-Pfaffenberg sei. „Es ist wichtig, dass eine Gemeinde die sich verändernden Bedürfnisse von Familien erkennt und diesen auch gerecht wird. Alleine das Schaffen eines Angebots ist nicht ausreichend, Qualität und Flexibilität sind dabei unabdingbar. Ich selbst musste auf einen Krippenplatz außerhalb der Gemeinde ausweichen, da die Betreuungszeiten unserer Krippe zu unflexibel waren" Sie wolle sich für eine weitere Verbesserung der Situation von Familien einsetzen, insbesondere für mehr Engagement in Bezug auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Markt Mallersdorf-Pfaffenberg“, so Kreutz.

Der 46 Jahre junge Paul Roßmann, ein weiterer Ortskandidat, stellte sich als nächster vor. Roßmann, der sich als Diplom-Physiker mit dem Thema Verbrennung fester Biomasse im Wissenschaftszentrum Straubing beschäftigt und unter anderem Stellvertretender Kommandant und 1. Vorstand der FFW Oberlindhart ist, stellte die Beweggründe für seine Kandidatur dar: „Unser Programm mit transparenter Verwaltung und mehr Bürgerbeteiligung sowie unser Bürgermeisterkandidat haben mich überzeugt, vor allem nach meinen Erfahrungen im Rahmen der Bürgerentscheide“. Der 23-jährige 1. Vorstand der KLJB Oberlindhart und Student Amann Stefan kandidiert auch für den Gemeinderat. Im Folgenden stellten sich reihum die Kandidaten der SPD-Liste zur Gemeinderatswahl vor. Unter ihnen die 61-jährige Mallersdorferin und Wirtin des Sportheims in Oberlindhart, Eva Ettl. „Ich sehe es weiterhin als unsinnig für die Hochwassersituation an, wenn im Überschwemmungsgebiet große Baumaßnahmen umgesetzt werden“, stellte sie fest.

Marktgemeinderat und Bürgermeisterkandidat Martin Kreutz, der zugleich innerhalb der SPD, das Amt des Kreisvorsitzenden für den Landkreis Straubing-Bogen ausfüllt, betonte an diesem Abend beim Thema Transparente Verwaltung, „dass wir mit den guten, engagierten und motivierten Mitarbeitern unserer Verwaltung einen Pfund haben mit dem wir als weicher Standortfaktor wuchern müssen. Und dies darf nicht zunichte gemacht werden durch das Nichtausgeben von Protokollen nach einer Versammlung unter Leitung des Bürgermeisters“.

Fraktionssprecher Lanzendörfer führte an diesem Abend an Hand des Wahlslogans „Heimat. Erleben. Gestalten. Erhalten.“ aus, „welch hohe Attraktivität der Markt Mallersdorf-Pfaffenberg mit seiner Landschaft, seinen Leuten und Vereinen hat“. Dieses Bild müsse nach außen transportiert werden, was nicht gelinge, „wenn mit fadenscheinigen Begründungen in einer Bürgerinitiative engagierten Bürgern die Zulässigkeit ihres Anliegens verwehrt und dann der Markt Mallersdorf-Pfaffenberg vor dem Verwaltungsgericht klar unterliegt. Ziel muss sein, dass nicht einige wenige im Gemeinderat die Meinungsführerschaft in einer Fraktion haben, sondern dass jeder abstimmt, wie er es für richtig hält“, so Lanzendörfer.

Für das leibliche Wohl war gesorgt, da die Ortskandidaten selbstgemachtes Gebäck, Kaffee und Griebenschmalzbrote spendiert hatten, was großen Anklang fand.
Nach einer kleinen Pause ergaben sich noch einige Diskussionspunkte bei den Zuhörern. Neben den Gesamtkosten des Hauses der Generationen, also Betriebskosten sowie Abschreibung und kalkulatorische Zinsen, war für die Oberlindharter natürlich die Hochwassersituation ein Thema. Zum Thema kostenlose Kindergartenjahre wurde eingeworfen, dass der Kindergarten ohnehin relativ günstig sei. Bürgermeisterkandidat Kreutz betonte, „dass es uns die Investition in die Kinder und jungen Familien wert ist, um neue Bewohner zu gewinnen und die Familien in der Bürgerschaft zu entlasten, denn unsere Kinder sind die Zukunft“.

 

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