Wahlversammlung am 19.2.2026
Volles Haus bei SPD/ÜPWG Wahlversammlung
Feldkirchen. Vergangenen Donnerstag fand im Gasthaus Rohrmeier die Wahlinformationsveranstaltung von SPD/ÜPWG Feldkirchen-Mitterharthausen statt. SPD-Ortsvorsitzender und Gemeinderat Josef Anzenberger konnte zu dieser Versammlung mit „Musik und Wildschwein“ zahlreiche Zuhörer begrüßen. In seinen Einleitungsworten unterstrich er die Bedeutung der bevorstehenden Wahlen als wichtiges Element gelebter Demokratie. Nach einem Rückblick über die Gemeinderatsarbeit der letzten sechs Jahre mit den wichtigsten und kostspieligsten Anschaffungen und Maßnahmen zeigte sich Anzenberger erfreut, dass trotz hoher Stimmenanteile für die AFD bei den letzten Wahlen eine AFD-Liste für den Gemeinderat in Feldkirchen nicht zustande kam.
Gespannt waren die Zuhörer vor allem auf den Bürgermeisterkandidaten und Gemeinderat Matthias Amann. Anschaulich legte er nach seinem Lebenslauf und beruflichem Werdegang dar, was ihn zur Kandidatur motiviere und welche Schwerpunkte er in den kommenden sechs Jahren setzen möchte. An oberster Stelle stehe für ihn ein respektvoller und transparenter Kontakt mit allen Bürgerinnen und Bürgern sowie ein sorgfältiger Umgang mit den Gemeindefinanzen. In Anlehnung an das gemeinsam erarbeitete Wahlprogramm wolle er die Angebote für Kinder, Jugendliche und Senioren verbessern und sich für eine Entlastung der Familien einsetzen. Auch dürfe trotz angespannter Finanzlage der Erhalt und die notwendige Erneuerung der gemeindlichen Infrastruktur nicht vernachlässigt werden. Radwegerweiterung und Erhöhung der Verkehrssicherheit zugunsten von Anliegern, Kindern und Senioren stünden ebenfalls auf der Agenda. Er stehe ferner für die Umsetzung der Energiewende und für eine Entwicklung von generationsübergreifenden Wohnkonzepten sowie von Gewerbeflächen für Handwerksbetriebe. Enorm wichtig sei ihm auch der Zusammenhalt der Gesellschaft sowie die Förderung des ehrenamtlichen Engagements.
Im Anschluss daran hielt der SPD-Landratskandidat Oskar Saller seine engagiert vorgetragene Vorstellungsrede. Ihm gehe es bei seiner Kandidatur vorrangig um eine Politik der Menschlichkeit, um einen funktionierenden ÖPNV, eine stabile Gesundheitsvorsorge und um eine effizientere Kreisverwaltung. Deshalb wolle er Jugendarbeit, Digitalisierung, die medizinische Versorgung und die Senkung der Kreisumlage zur Chefsache machen.
Nach einer Pause mit Musik und herzhaften Wildschweingulasch kündigte Anzenberger die Vorstellungsrunde der Kandidierenden zum Gemeinderat an. Er sei stolz, eine starke Bewerberliste präsentieren zu können, in der quer über das Gemeindegebiet verteilt alle Altersgruppen, viele Berufszweige und in Ortsvereinen und Organisationen ehrenamtlich Tätige vertreten sind. Bei der lebendigen Kandidatenvorstellung konnten die Zuhörer das Team um Matthias Amann näher kennenlernen. Im Anschluss daran stellten sich noch die Kreistagskandidaten Martin Kreuz (Platz 1), Oskar Saller (Platz 8), Herbert Kerscher (Platz 23) und Josef Anzenberger (Platz 55) – jeweils SPD, sowie Dr. Matthias Demandt auf Platz 20, ÖDP vor.
In seinem bemerkenswerten Schlusswort dankte Bürgermeisterkandidat Matthias Amann für das große Interesse und bat die Anwesenden um ihr Vertrauen am Wahltag für seine Person und die Kandidaten von SPD/ÜPWG.


