Archivbild: links: Dieter Nagel, rechts: Ortsvorsitzender Martin Kreutz Die Vorbehalte gegen unseren Kanzlerkandidaten sind auf Grund der unglücklichen Vorgeschichte mit seinen Vortragseinkünften und mit der Diskussion über Kanzlergehälter in der Bevölkerung immer noch verbreitet. Sie sind auf den ersten Blick auch verständlich aber überhaupt nicht berechtigt, wenn man ihre Hintergründe ausleuchtet.
Als Grundlage hierfür muss sein Buch „Unterm Strich“ herhalten, in dem er nicht nur die Finanzkrise und die darauf folgende Schulden-und Staatskrise in Entwicklungsphasen erklärt, sondern im Abschnitt „Der Widerspenstigen Zähmung „ ( S. 228ff) 10 Gebote für die globale Regulierung der Finanzmärkte aufstellt und ausführlich begründet. Besonders diese 10 Gebote widerlegen jeden Verdacht, dass Peer Steinbrück in seinen Vorträgen bei Banken und Wirtschaftsverbänden mit deren Vorständengekunkelt hat. - Nein! Er ist zu den Vorträgen doch nicht eingeladen worden, weil man ihn liebt, sondern weil man ihn fürchtet und authentisch wissen wollte, was man von ihm als Kanzler zu erwarten hat!Und diese direkten persönlichen Informationen waren den hohen Herren auch Honorare wert, die uns riesig erscheinen aber für sie nur angemessen sind, wasnicht zuletzt auch für den hohen Kompetenzwert unseres Kanzlerkandidaten spricht. Seine Bemerkung zu den zu niedrigen Kanzlergehältern hat er selbst in einemBrief an die Parteimitglieder damit kommentiert, dass er in einem Interviewauf die Frage, was er denn von der Höhe des Kanzlergehalt hielte, so geantwortethat, wie es den Tatsachen entspricht, wenn man den Vergleich zu Großverdienernder Wirtschaft und auch des Sports zieht. Dass man fast zeitgleich auch Gerhard Schröder diese Frage stellte, und er zur Antwort gab, mit dem Gehalt des Kanzlers gut ausgekommen zu sein, sieht sehrnach einem abgekarteten Spiel der Medien aus. Wir haben in Peer Steinbrück einen Menschen vor uns, dem man vertrauen kannund vertrauen muss!Deshalb müssen wir für diesen Mann mit aller Kraft für kämpfen!Einen Besseren find’s Du nicht, um Deutschland von der uns schon zu lange„regierenden“ Laienspielgruppe zu befreien!
(Dieter Nagel, Abt. 5 und AG 60+, Mitgliedsnummer 80023143)