Mitgliederversammlung mit Delegiertenwahl am 6.6.2024

Veröffentlicht am 07.06.2024 in Ortsverein

„Einer der schönsten Termine“ - Parteibuchübergabe an ein neues Mitglied: Europa-Kandidat Severin Eder (2.v.re.) mit Neumitglied Marco Lang (Mitte). Mit dabei SPD-Ortsvorsitzende Barbara Kasberger sowie die beiden Stadträte Josef Eisenhut (re.) und Ludwig Kerscher (li.)

 

„SPD braucht wieder eine Vision, für die es zu kämpfen lohnt“

Mitgliederversammlung und Delegiertenwahl – Gewerkschafter als Neumitglied begrüßt

Am Donnerstagabend hatte die Geiselhöringer SPD gleich mehrere Gründe zur Freude. Zur Mitgliederversammlung in der Taverne Korfu kam nicht nur der niederbayerische Kandidat zur Europawahl Severin Eder, es konnten auch die nötigen Delegierten für die Bundeswahlkreiskonferenz im Juli gefunden werden. Auch die Planungen für den SPD-Stand beim Bürgerfest nahmen Gestalt an und als besonderen Höhepunkt gab es ein neues Mitglied zu begrüßen.

Neben den anwesenden konnte SPD-Ortsvorsitzende Barbara Kasberger als Gäste den niederbayerischen EU-Kandidaten Severin Eder und Stadtrat Ludwig Kerscher begrüßen und als ersten Tagesordnungspunkt die Wahl der Delegierten zur Bundeswahlkreiskonferenz am 20. Juli durchführen. Die Wahlleitung übernahm Severin Eder und als Delegierte wurden Ortsvorsitzender Maximilien Fuß und Ralf Neißer gewählt. Als Ersatzdelegierte fungieren Rainer Pasta und Marco Lang.

Auch beim diesjährigen Bürgerfest am 6. Und 7. Juli wird die Geiselhöringer SPD wieder mit einem Stand vertreten sein. Programm, Standbesetzung und die Organisationsdetail konnten schnell und umfassend geklärt werden.

„Einer der schönsten Termine“

Anschließend erfolgte die Parteibuchübergabe an Neumitglied Marco Lang aus Sallach durch Ortsvorsitzende Barbara Kasberger und EU-Kandidat Severin Eder. Der 50jährige BMW-Arbeiter ist freigestellter Ersatzbetriebsrat, gewerkschaftlicher Schwerbehindertenbeirat und IGMetall-Delegierter. Wie er selbst erklärte, kam er aus Überzeugung und nach Erfahrungen aus der gewerkschaftlichen Arbeit und Weiterbildung zur SPD. Severin Eder, für den die Parteibuchübergabe an ein neues Mitglied „einer der schönsten Termine“ bei seiner Europawahlkampftour ist, bestätigte Marco Lang, dass er in einer spannenden Zeit zur SPD gekommen sei. Der laufende Europa-Wahlkampf, die anstehende Bundestagswahl 2025 und die kommende Kommunalwahl 2026 verlange den Mitgliedern viel ab, es sei aber auch eine intensive Zeit, in der man viel Erfahrungen sammeln könne.

SPD muss sich wieder mehr den arbeitenden Menschen zuwenden

Seit September 2023 befindet sich Severin Eder und mit ihm die SPD im Europa-Wahlkampf. Der 31jährige Rottaler Kreisvorsitzende studierte Tourismusmanagement und ist derzeit im Bereich Nachhaltigkeit bei einem namhaften Tourismusunternehmen beschäftigt. „Klima, Umwelt und Soziales“ gehören zum Bereich Nachhaltigkeit und sind ein spannendes Thema – nicht nur im Betrieb, sondern auch in Europa“, leitete Eder zum Thema über: Am Sonntag ist Europa-Wahl und der Wahlkampf hat erst jetzt so richtig Fahrt aufgenommen.

Laut Eder gelte es das Positive herauszustellen, denn Europa hätte viel zu bieten und sichere Frieden und Wohlstand wie noch nie. Gerade im Gespräch mit dem gewerkschaftlich-fundierten Neumitglied Marco Lang stellte Eder die Errungenschaften und Forderungen der SPD als alte Arbeiterpartei heraus. Umso mehr hatte es ihn gefreut, dass heuer der niederbayerische Wahlkampfauftakt im Landkreis Dingolfing-Landau zusammen mit den Gewerkschaften erfolgte. Noch immer sei es aber nicht so einfach, in einem Betrieb einen Betriebsrat zu gründen, noch immer würden Arbeiterinnen und Arbeiter bei Schieflage im Unternehmen ohne Sozialplan willkürlich entlassen, nur weil es eben keinen Betriebsrat gäbe, skizierte Eder kurz die Bedeutung der Gewerkschaften. Der Kandidat erklärte, diese Bestrebungen auch europaweit zementieren zu wollen. Die SPD als Arbeiterpartei müsse sich wieder mehr den arbeitenden Menschen zuwenden und deren Bedürfnisse ins Auge fassen, so Eders Forderung. Er wolle dafür eintreten und stellte klar, dass die SPD wieder eine Vision, ja eine Utopie entwickeln müsse, für die es zu kämpfen lohnt.  Ein geeintes Europa oder der 8-Stunden-Tag waren solche Utopien, die heute aber Realität seien, so Eder weiter. Deshalb müsse die Transformation der Arbeitswelt weitergeführt werden, es dürfe aber nicht vergessen werden, die Menschen dabei mitzunehmen und die Folgen sozial abzusichern.

Weitere Themen der Diskussion waren die eindrucksvolle Position der „schweigenden Mehrheit“ für die Demokratie, wie wir sie in den letzten Monaten erlebt haben, die bröckelnde Brandmauer der Konservativen gegenüber Populisten und Rechtsextremen in Europa, wie wir sie immer mehr erleben sowie die Beeinflussung der Jugend durch Fakenews und soziale Medien, wie wir sie zunehmend miterleben.

 

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