„Online-Treffen sind nur Ersatz auf Zeit“

Veröffentlicht am 15.04.2021 in Allgemein

SPD-Ortsverein trifft sich erstmals online – „wünschen uns mehr Transparenz“

Eine völlig neue, aber durchaus positive Erfahrung für die meisten teilnehmenden Mitglieder war die Videokonferenz der SPD Konzell vergangenen Sonntagabend. Zwar könne diese Form die persönlichen Treffen bei herkömmlichen Versammlungen nicht ersetzen. In der jetzigen Situation sei sie aber ein guter Ersatz, sich persönlich auszutauschen, für politische Diskussionen und zur Weitergabe von Informationen.

Von mehreren Seiten wurde in diesem Zusammenhang Sorgen zu den Auswirkungen der Corona-Beschränkungen für Kinder und Eltern, geäußert. Für Kindergärten und Schulen könne eine Videokonferenz kein adäquater Ersatz sein. Kindern fehlten die sozialen Kontakte und die Eltern würden vor enorme organisatorische Herausforderungen gestellt. Aber auch die Bedürfnisse der Jugend kämen derzeit unter die Räder. In diesem Zusammenhang kam die Perspektive durch die fortschreitende Impfkampagne zur Sprache. Zur Frage, weshalb die vier angekündigten Impfzentren im Landkreis nicht realisiert wurden, konnte SPD-Kreis- und Fraktionsvorsitzender Martin Kreutz Stellung nehmen. Er hatte schon im Vorfeld sein Interesse am online-Treffen bekundet. Demnach sei der Kreistag in diese Entscheidungen nicht eingebunden. Gut funktioniere das Impfzentrum in Straubing am Hagen und auch die zwischenzeitliche Einbeziehung der Hausärzte bei den Impfungen gebe Hoffnung. Stellvertretende Landrätin Rosi Deser berichtete über ihren neuen Aufgabenbereich, der ihr viel Freude bereite. Seit einem halben Jahr vermisse sie den Kontakt mit den Menschen sehr.

 

Bei den Diskussionen zu Themen der „großen Politik“ kam ein breites Feld zur Sprache. Erfreulich sei die reibungslose Nominierung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten der SPD. Als zentrale Herausforderung für die Menschheit sahen die Versammelten die Zusammenführung von Ökologie, Sozialem und Wirtschaft. SPD-Ortsvorsitzende Fritz Fuchs vertrat hier die Meinung, am verlässlichsten dafür stehe die Sozialdemokratie. Menschen mit weniger Einkommen müssten mehr Teilhabe am Wohlstand bekommen.

Auch zu aktuellen Abläufen in der Gemeinde wurden Fragen an die Gemeinderäte Rosi Deser, Nicola Nagels und Fritz Fuchs herangetragen. „Wir würden uns mehr Öffentlichkeit und weniger Beratungen  in nichtöffentlichen Sitzungen wünschen.  So entscheidende Weichenstellungen wie zur Haid und zur Erweiterung des Baugebietes Haid II müssten transparenter und nachvollziehbarer für die Bürgerinnen und Bürger sein. Wir setzen uns nachhaltig für eine gute Entwicklung unserer Gemeinde ein“, so Deser, Nagels und Fuchs übereinstimmend.

 

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