Regenwassernutzung

Veröffentlicht am 04.02.2021 in Umwelt

Foto: Frankfurter Rundschau, Michael Schick

„Jeder m³ der ungeklärt in die Laber einläuft, ist ein m³ zu viel“

SPD-Fraktion bereitet Antrag auf Förderung zum Bau von Regenwasserzisternen vor

 

Stadtrat Josef Eisenhut stellte schon im vorigen Jahr eine größere Anfrage zu Kanal und Kläranlage, die aufzeigte, dass bei größeren Regenereignissen im Schnitt der letzten Jahre mehr als 30ig mal ungeklärtes Abwasser aus dem Mischwasserkanal in die Laber eingeleitet wurde. Deshalb möchte die Stadt noch mehrere Regenrückhaltebecken bauen.

 

Die SPD-Fraktion bringt deshalb einen Antrag auf Förderung zum Bau von Regenwasserzisternen in den Stadtrat ein, damit bei größeren Niederschlägen, wie in den letzten Tagen, Regenwasser schon auf den Grundstücken zurückgehalten wird. Bei Neubaugebieten werden solche Zisternen schon bei der Erschließung mit eingebaut.

 

Die Förderung soll pro m³ 250,-- Euro bei einem Höchstbetrag von 2.000,-- Euro betragen.

 

Als Begründung führt Josef Eisenhut an: „Wer Regenwasser speichert und gezielt nutzt, spart Trinkwasser. Nachhaltigkeit heißt, mit den vorhandenen Ressourcen so umzugehen, dass sie auch für die kommenden Generationen erhalten bleiben. Trinkwasser ist eines der kostbarsten und wichtigsten Lebensmittel, die wir haben.

 

Auch das Abwassernetz würde bei noch mehr Regensammlern entlastet. Bei Starkregenereignissen könnte eine Überlastung des Abwassernetzes abgefedert werden. Jeder m³ der ungeklärt in die Laber einläuft, ist ein m³ zu viel“.

 

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