SPD-Wahlkampveranstaltung in Mallersdorf
Mallersdorf. Am vergangenen Sonntag luden die Ortskandidaten und der SPD-Ortsverein Mallersdorf-Pfaffenberg zu einem Dämmerschoppen in das Gasthaus Girgner, beim Suco, ein. Durch den Abend führte Ortskandidat Robert Wenzel. Der 52-jährige Jurist und Fachanwalt für Steuerrecht, der im Ehrenamt Kassier des TV Mallersdorf ist, stellte im Besonderen heraus, was die Ziele der SPD bei der Förderung der Vereine ist. „Förderung der Sportvereine und anderen Vereine ist eine wichtige Investition ins Gemeinwohl, deshalb kommt eine 25-prozentige Förderung allen zugute“, hielt Wenzel auch fest.
Im Folgenden stellten sich reihum die Kandidaten der SPD-Liste zur Gemeinderatswahl vor.
Unter dem Leitbild für den Wahlvorschlag „Mit Teamgeist in eine demokratischere Zukunft“ versammeln sich auch viele unabhängige Kandidaten um für einen Wechsel weg von der absoluten Mehrheit einer Fraktion zu kämpfen. „Ziel ist eine lebendigere und bessere Diskussionskultur im Gemeinderat hielt“ stellte der Mallersdorfer Kandidat Wolfgang Schamburek heraus. Im Arbeitsleben ist er Bischöflicher Verwaltungsangestellter, vielen in der Gemeinde und Umgebung ist er als Pilger bekannt, der bereits für einige gute Zwecke gesammelt und gespendet hatte. Die Kandidatinnen und Kandidaten nutzen auch gleich die Gelegenheit für ihren Bürgermeisterkandidaten Martin Kreutz zu werben, der in den Arbeitssitzungen gezeigt hatte wie man in einem Team gemeinsam an der Zukunft der Gemeinde arbeitet und dies auch künftig als Bürgermeister unter Beweis stellen will.
Lanzendörfer Heinrich, der seit nunmehr über 20 Jahren Mitglied des Gemeinderats ist und seit 8 Jahren 1. Vorsitzender des TV Mallersdorf blickte zurück auf seine erste Wahl 1990. „Die SPD ist eine freie und offene Partei, so wie es in der Gemeindepolitik sein soll, frei in der Entscheidung und ohne enge Parteigrenzen“, teilte Lanzendörfer den Zuhörern mit. Nach einer persönlichen Vorstellung endete Lanzendörfer mit einem Wunsch für die Arbeit im Gemeinderat, „wir wollen mehr Demokratie, wir wollen unsere Bürger mehr einbeziehen und wir wollen unsere Bürger aktiv beteiligen“.
Der verheiratete Bürgermeisterkandidat, Diplom-Informatiker und Marktgemeinderat Martin Kreutz, der in vielen Vereine aktiv ist unter anderem in den Vorständen von Partnerschaftsverein und Freiwilliger Feuerwehr Oberlindhart als Schriftführer, griff den zugespielten Ball Vereinsförderung auf und führte noch aus, dass die Förderung der Vereine auch den örtlichen Betrieben zugutekommt, da die Vereine zumeist auf die örtlichen Gewerbetreibenden zugehen. Und es auch eine Investition mit Augenmaß ist, die den Bemühungen zu „Schuldenfrei 2020 nicht entgegenstehen, die den Vereinen konkret zeigt, „dass man sie wertschätzt und fördert“. Auch beim Thema Transparenz in der Verwaltung nahm Kreutz kein Blatt vor den Mund und versprach, „wenn ich Bürgermeister bin, dann bekommt jeder Teilnehmer eines Treffens ein Protokoll für sich, dass man Protokolle nur vor Ort einsehen kann, wie geschehen, ist ein Affront für die Bürger, ob nun Kommandantenversammlung oder Treffen zum Thema Hochwasser, egal was“.
Für das leibliche Wohl war gesorgt, da die Ortskandidaten Wenzel und Lanzendörfer einige Platten mit Häppchen spendiert hatten, die durch die Wirtsfamilie üppig bestückt waren.
Im Anschluss an eine kleine Pause ergaben sich noch einige Diskussionspunkte bei den Zuhörern. Hauptanliegen waren der Wunsch nach Transparenz in der Verwaltung - zum Beispiel beim Verwirrspiel um die Betriebskosten und Abschreibungskosten beim Haus der Generationen – und die Förderung der Vereine und Feuerwehren, „wo oft Unterschiede zwischen Worten und Taten feststellbar sind“, so ein Zuhörer.