Allgemein
19.08.2012 in Allgemein von Arbeitskreis Labertal
Während Dieter Gipser (re) erst für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde, fand Herbert Auch-Schwelk (li. mit MdL Reinhodl Perlak) letztes Jahr zur SPD zurück, nach dem er aus Protest gegen Schröders Agenda21 ausgetreten war.
+++ In tiefer Trauer und würdigem Gedenken +++
Binnen weniger Tage verstarben zwei überzeugter Sozialdemokraten und engagierte Labertaler - Herbert Auch-Schwelk (+ 11. August) und Dieter Gipser (+ 18. August). Die SPD im Labertal erinnert an beide mit folgendem Nachruf: Herbert Auch-Schwelk und Dieter Gipser waren aus der Tradition ihrer Herkunft aus Arbeiterfamilien und aus tiefstem Herzen Sozialdemokraten, Genossen und Freunde. Für ihre SPD und ihre Freunde hatten sie nicht nur immer ein offenes Ohr, sondern halfen mit Rat und Tat und kämpften energisch für den Erhalt eines lebenswerten Umfelds.
Wir verlieren mit Herbert Auch-Schwelk und Dieter Gipser nicht nur liebenswerte Genossen und Freunde im Arbeitskreis Labertal, sondern auch aufrechte Sozialdemokraten, die sich konsequent für ihre Vorstellungen einsetzten. Von beiden kann man ehrlich sagen, „sie waren stets unbequem und streitbar, haben dabei aber nie den Menschen und die Sache aus den Augen verloren“. Beide würden über sich selbst wohl sagen: „Man hat sich bemüht”. (Grabspruch Willy Brandts, der beiden ein Vorbild war)
Rainer Pasta
Sprecher des AK Labertal
23.07.2012 in Allgemein von Arbeitskreis Labertal
AK-Sprecher Rainer Pasta und Helena Auch-Schwelk überreichten einige Exemplare der Dokumentation zum Polenkinderlager Laberweinting an Konsul Dr. Aleksander Korybut-Woroniecki
„Den Vergessenen ihren Namen und ihre Würde zurückgegeben“
Dokumentation zum Polenkinderlager Laberweinting im Generalkonsulat der Republik Polen übergeben
Mitte Juli trafen sich im Generalkonsulat der Republik Polen in München Vertreter der Stadt Pfaffenhofen, des Marktes Indersdorf und des SPD-Arbeitskreises Labertal mit der Besuchergruppe, die dieser Tage in Wiesendorf, Bergsdorf und Rain auf Einladung des Indersdorfer Heimatvereins ein ganz besonderes Wiedersehen erlebte. Ziel des Treffens war die Begegnung mit Zeitzeugen und die Gründung eines Netzwerkes aller an der Aufarbeitung der polnisch deutschen Geschichte in der NS- und Nachkriegszeit beteiligten Institutionen.
Aus dem Labertal fuhren Helena Auch-Schwelk und Rainer Pasta zu diesem Treffen nach München. Stadtrat Helmut Stadler aus Pfaffenhofen und Josef Kreitmeir, der Bürgermeister von Markt Indersdorf, stellten die seit längerem erforschte Geschichte „ihres“ Polenkinderlagers vor. Rainer Pasta präsentierte den Anwesenden die gerade erschienene Dokumentation zum Polenkinderlager Laberweinting. Für Helena Auch-Schwelk brachte der Besuch eine besondere Überraschung mit sich. Zwei der drei Besucherinnen, die am darauffolgenden Tag ihren Unterbringungsort im Labertal wiedersehen sollten, stammten aus ihrem Geburtsort Kattowitz. Bei Kaffee und Kuchen ergaben sich im polnischen Konsulat ein paar sehr persönliche Momente.
13.07.2012 in Allgemein von Arbeitskreis Labertal
Dr. Andreas Angerstorfer verstorben
Info von Th. Thomas Witzgall - wir kennen Dr. Angersdorfer von den Vorträgen zur FES-Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern":
"Diese traurige Nachricht hat mich heute bei der PK des Bay. Bündnis für Toleranz erreicht. Andreas ist völlig überraschend am 11.07.2012 gestorben. Er hatte sich über lange Jahre der Aufklärung über rechtsradikale Umtriebe im ostbayerischen Raum verschrieben, hat die Broschüre "Rechte Strukturen in Bayern" regelmäßig aktualisiert und zusammen mit Annemarie Dengg und Horst Schmidt die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" initialisiert, die sich in Bayern größter Beliebtheit, gerade an Schulen erfreut.
Mit Andreas verlieren wir einen der aktivisten und profundesten Kenner und Kämpfer gegen Rechtsextremismus.“
11.06.2012 in Allgemein von Arbeitskreis Labertal
Rainer Pasta, Sprecher des SPD-Arbeitskreises Labertal, überreicht MdL Reinhold Perlak die druckfrische Dokumentation zum "Polenkinderlager 1944/45"
Heimatgeschichte dokumentiert
65 "tote Engel im Entbindungs- und Kinderheim für Fremdländische" in Laberweinting
Vor rund zwei Jahren veranlasste ein Hinweis aus der Bevölkerung den SPD-Arbeitskreis Labertal über die Geschehnisse im "Polenkinderlager Laberweinting" nachzuforschen. Erst durch die Unterstützung des Straubinger Landtagsabgeordneten Reinhodl Perlak, der mit einer Schriftlichen Anfrage an die Staatsregierung den entscheidenden Hinweis auf die Akten im Staatsarchiv Landshut und beim Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) des DRK in Bad Arolsen erbrachte, konnten die Ereignisse 1944/45 ergründet und rekapituliert werden. Nach Abschluss der Nachforschungen überreichte nun AK-Sprecher Rainer Pasta das erste Exemplar der Dokumentation an MdL Reinhodl Perlak. "Nur mit der Hilfe Reinhodl Perlaks konnte das Schicksal der 65 toten Kinder von Laberweinting erforscht werden und den Opfern ihre Namen - und damit ihre Würde - zurückgegeben werden. Die Antwort aus dem Staatsministerium bestätigte auch, dass zu diesen Ereignissen bisher keinerlei Nachforschungen erfolgt waren und wir mit unseren Recherchen absolutes Neuland in Bezug auf diesen Teil unserer neueren Heimatgeschichte betraten", so Rainer Pasta. Die Dokumentation ist unter www.agentur-labertal.de zum Preis von 6 Euro zu bestellen.
21.03.2012 in Allgemein von Arbeitskreis Labertal
Nicht erst seit den Morden der Nazi-Terrorgruppe NSU wissen wir: Nazis sind eine Bedrohung. Nazis töten. Sie bekämpfen die Demokratie. Ihr Rassismus bedroht das friedliche Zusammenleben in unserem Land. Fast 200 Menschen sind in den letzten Jahrzehnten durch rechte Gewalt gestorben. Doch Rassismus ist keine Randerscheinung. Er ist bis in die Mitte der Gesellschaft verbreitet. Mal als dummer Witz oder mal als blöder Spruch begegnet einem Rassismus überall. Da darf man nicht weghören und nicht wegsehen. Wir brauchen mutige Bürgerinnen und Bürger, die gemeinsam hinsehen und deutlich machen: das ist Rassismus! Der hat hier nichts zu suchen!