Allgemein
11.04.2017 in Allgemein von Arbeitskreis Labertal
Rufen zur Wahl um den Landesvorsitzend auf: Kreisvorsitzender Martin Kreutz (Mitte) mit den Vertretern der Ortsvereine aus Geiselhöring, Rainer Pasta (li.), St. Englmar, Hannes Forster (2.v.li.), Straßkirchen, Eduard Grotz (2.v.re.) und Mallersdorf-Pfaffenberg, Heinrich Kaiser (re.)
Jetzt muss abgestimmt werden
SPD-Kreisverband ruft seine Mitglieder zum Votum auf - Wahlunterlagen rechtzeitig abzuschicken
Am 7. April fand in Landau an der Isar die letzte von sieben Vorstellungskonferenzen der Bewerber um den SPD-Landesvorsitz statt. Auch eine Reihe von Ortsvereinen aus dem Landkreis schickten Abordnungen, um sich vor Ort und persönlich über die Kandidaten zu informieren. „Nun sind unsere Mitglieder gefragt. Eine hohe Wahlbeteiligung ist die beste Legitimation für den Landesvorsitz – für die Person und das Programm“, so Kreisvorsitzender Martin Kreutz, der seine Mitglieder zur Wahl aufrief „Jetzt muss abgestimmt werden“.
11.04.2017 in Allgemein von Arbeitskreis Labertal
Zum ersten Mal in einem Parlament zu Gast
Ali Saeed (li) und Biniam Suitan (2.v.re) nutzten die Gelegenheit zusammen mit ihrem Helferkreis- Betreuer Rainer Pasta (re.), einen Besuch im Bayerischen Landtag zu unternehmen. Die Betreuungsabgeordnete für den Stimmkreis Straubing, Ruth Müller (Mitte), hatte die Asylbewerber aus Syrien und Eritrea eingeladen, sich über die Landespolitik zu informieren und einmal dort vor Ort zu sein, wo unter anderem Entscheidungen zu Asylsozialberatung getroffen werden.
21.01.2017 in Allgemein von Arbeitskreis Labertal
„Rosalie“ ein Stück dunkle Ortsgeschichte (Münchner Abendzeitung)
Ein wunderbarer Roman über die erste Liebe, Schatten der Vergangenheit und das leben als Jugendlicher in einer ländlichen Gesellschaft Ende der achtziger Jahre. Berni Mayer zeichnet in "Rosalie" das Bild einer bayerischen Dorfjugend in den Achtzigerjahren, das seinem eigenen Aufwachsen nicht unähnlich sein dürfte: Zwei Teenager kommen einander näher und machen gemeinsam einen grausigen Fund im örtlichen Wasserschloss – und entdecken etwas noch Grausigeres, das tief in die dunkle Vergangenheit des Dorfes hineinreicht und über das die Dorfbewohner schweigen. So kommt zur Liebes- auch ein Stück Lokalgeschichte. Denn die Geschichte, die hinter diesem Toten steckt, führt tief hinein in die Vergangenheit und offenbart die Verstrickung der alteingesessenen Dorfbewohner in ein sorgfältig verdrängtes NS-Verbrechen. Am Ende müssen Konstantin und Rosalie sich entscheiden: für jeweils eine Seite und für oder gegen das Schweigen. Zusammen führen sie dem Dorf vor Augen, welch menschenverachtenden Zweck das Schloss während des Dritten Reiches hatte.
Einzelheiten über das NS-„Polenkinderlager“ in Laberweinting sind erst vor wenigen Jahren durch den SPD-Arbeitkreis Labertal an die Öffentlichkeit gelangt („Die toten Engel von Laberweinting“). Die Säuglinge von osteuropäischen Zwangsarbeiterinnen sollten in diesem Lager „verwahrt“ werden – und kamen dabei dutzendfach ums Leben. Berni Mayer verankert seine Provinzgeschichte durch diesen Hintergrund hart in der Realität.
Dazu Berni Mayer: „Die vergessene Geschichte eines Massenmords, ein vertuschtes und verschlamptes NS-Verbrechen. Die Nachforschungen dazu (die vom SPD-Arbeitskreis Labertal vorgenommen wurde) habe ich mehr oder minder versehentlich vor ein paar Jahren angestoßen, nachdem ich bei einer Recherche über Nazi-Erziehungsheime auf einer Website die Karte unserer Umgebung entdeckte, meinen Vater anrief und fragte, ob er was weiß. Das war der erste Dominostein, und bis heute fallen noch ein paar vereinzelte deswegen um“.
Bernhard Berni Mayerwurde 1974 in Mallersdorf geboren, wuchs im benachbarten Grafentraubach auf und lebt heute mit seiner Familie in Berlin. Er war Online-Chefredakteur der Musiksender MTV und Viva, er ist Musiker, Blogger und Übersetzer. 2012 bis 2014 erschien seine dreibändige Krimireihe um den arbeitslosen Musikjournalisten und Detektei Erben Max Mandel (Heyne Hardcore). ›Rosalie‹ ist sein literarisches Debüt.
Den Roman „Rosalie“ von Berni Mayer gibt es überall im Buchandel
Die Dokumentation „Die toten Engel von Laberweinting“ kann für einen Unkostenbeitrag von 6 Euro beim SPD-AK Labertal unter rainer.pasta@freenet.de bestellt werden.
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31.12.2016 in Allgemein von SPD Mitterfels-Haselbach
Liebe Freundinnen und Freunde,
wir wünschen Ihnen und Euch allen einen guten Start in das neue Jahr 2017! Lasst es uns gemeinsam gestalten! Gemeinsam für mehr soziale Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität!
Freundschaftliche Grüße!
Eure/Ihre SPD Mitterfels-Haselbach
13.12.2016 in Allgemein von SPD Mitterfels-Haselbach
Auf ihrer Facebook-Seite schreibt Johanna Uekermann nach der Landesvertreter*innenversammlung:
„Die BayernSPD hat mich heute auf den aussichtslosen Platz 26 der Landesliste gesetzt. Mich ärgert dieses Ergebnis. Ich bin aber vor allem maßlos enttäuscht von der BayernSPD. Noch mehr von den meisten Bezirksvorsitzenden. Trotz Zusagen zur Unterstützung meiner Kandidatur, trotz einem klaren Votum im Landesvorstand für Platz 22, trotz großer Kompromissbereitschaft von Seiten der Jusos, war kein Konsens mit einigen von ihnen möglich.
Eine Landesliste aufzustellen, in der nichts außer Regionalproporz zählt, ist schlicht verantwortungslos. Eine Landesliste aufzustellen, die bekannte und klar profilierte Personen übergeht, ist die falsche Antwort auf die Herausforderungen, die mit der nächsten Bundestagswahl vor uns liegen. Diese Liste ist wieder eine vertane Chance der SPD in Bayern.
Was diese Liste und das Verfahren für mich und mein Engagement für die BayernSPD bedeuten, werde ich mir in den nächsten Tagen überlegen müssen.
An der Stelle deshalb nur so viel: Ich will mich bei allen Jusos, die in den letzten Wochen und Monaten mit mir gemeinsam gekämpft haben, bedanken. Ganz besonders bei Tobias Afsali!
Eure Unterstützung und eure Solidarität hat mir die letzten Wochen den Rücken gestärkt. All das, werd ich euch so schnell nicht zurückgeben können. Aber ich bin enorm dankbar, dass es so viele großartige Leute bei den Jusos gibt. Danke!“
Offizielle Pressemitteilung:
FATALES SIGNAL IN BAYERN
Zu dem Ergebnis der Landesvertreterversammlung der BayernSPD erklärt die Juso-Bundesvorsitzende Johanna Uekermann:
„Die bayerische SPD hat mit der heutigen Listenaufstellung eine Bankrotterklärung abgegeben. In Nürnberg hat sich gezeigt, dass alleine der Regionalproporz zählt und ihm alles andere untergeordnet wird.
Ich habe mich im Vorfeld intensiv um eine Einigung für eine Liste der BayernSPD bemüht. Ich habe mich bereit erklärt, weit nach hinten zu gehen, um amtierende Mandatsträger abzusichern. Alle diese Angebote sind aber von einigen Bezirksvorsitzenden abgelehnt worden. Und das, obwohl mir alle zugesagt haben, meine Kandidatur zu unterstützen.
Auf den Beschluss des Landesvorstands mit 18 zu 9 Stimmen, mich auf Platz 22 zu setzen hat eine Mehrheit der Bezirksvorsitzenden angekündigt, das nicht akzeptieren zu wollen. Heute morgen haben fünf von sieben Bezirksvorsitzenden ihre Delegationen darauf eingeschworen, mich von Platz 22 abzuwählen. Erst daraufhin habe ich mich entschlossen, meine Kandidatur für einen Platz unter den ersten fünf, den von den Jusos Bayern angekündigten Anspruch, anzumelden.
Die BayernSPD hat mit der heutigen Entscheidung ein fatales Signal gesetzt. Sie hat demonstriert, dass es ihr nicht um inhaltliches Profil geht, nicht darum, mit bundesweit bekannten Persönlichkeiten anzutreten und auch nicht darum, die Jusos als Vertreter der Jugend in der SPD auf der Liste zu repräsentieren. Mit dieser Haltung haben gerade die Bezirksvorsitzenden einen großen Schaden angerichtet.“