Wahlen
27.02.2026 in Wahlen von SPD Geiselhöring
SPD-Bürgermeisterkandidat Ludwig Kerscher (Mitte) mit den Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger (li.) und Marco Lang (re.) vor dem "Schleusinger-Anwesen"
Was wird aus dem Anwesen „Schleußinger-Anwesen“?
Ein weiterer Schandfleck oder zentrumsnahe, günstige Wohnungen? - Kreiswohnungsbau Gesellschaft in die Pflicht nehmen
Beim Themenspaziergang der Geiselhöringer SPD am vergangenen Montag stellten Stadtrat und Bürgermeisterkandidaten Ludwig Kerscher und die beiden Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger und Marco Lang zentrale Punkte des Wahlprogramms der Geiselhöringer SPD vor.
Um eine Flüchtlingsunterkunft für 160 Asylbewerber auf dem ehemaligen „Schleußinger-Anwesen“ an der Straubinger Straße zu verhindern, wurde im Sommer 2025 von der Stadt das Anwesen an der Straubinger Straße 30 und 30a für nicht wenig Geld gekauft. Um eine andere Nutzung auszuschließen setze die Stadt das innenstadtnahe Areal als Fläche für Gemeinbedarf fest, um dort nach Möglichkeit mittelfristig eine Kindertagesstätte zu errichten.
24.02.2026 in Wahlen von SPD Geiselhöring
Machen sich in Sallach für die Jugend stark: (v.l.) Bürgermeisterkandidaten Ludwig Kerscher, Landratskandidaten Oskar Saller, Ortsvorsitzende Barbara Kasberger und Kreisvorsitzender Martin Kreutz
"Kinder haben keine Lobby"
Wahlversammlung des SPD-Landratskandidaten Oskar Saller in Geiselhöring - Themen: Jugendtagungshaus und Jugendhilfe
Am vergangenen Montag lud die KreisSPD zur Wahlversammlung mit ihrem Landratskandidaten Oskar Saller ins Gasthaus Hagn in Sallach ein. SPD-Bürgermeisterkandidaten Ludwig Kerscher begrüßte neben dem Landratskandidaten Oskar Saller auch Kreisvorsitzenden Martin Kreutz, mehrere Kreistagskandidaten aus Geiselhöring und dem Umland sowie mehrere Gäste.
Martin Kreutz stellte sich kurz als Kreisvorsitzender vor und freute sich, dass Kreistags-Kollege Josef Eisenhut anwesend war. Kurz ging er auf die aktuelle Diskussion um das Schülerinnenwohnheim der Marianne-Rosenbaum-Schule in Mitterfels ein und streifte das Thema "Mobilität für alle". Am Ende seiner Ausführungen betonte Kreutz, der auch SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag ist, dass die SPD den letztjährigen Kreishaushalt abgelehnt hat, weil die steigenden Kosten allein an die Gemeinden über die steigende Kreisumlage weitergegeben würden. "Dabei hat der Landkreis weniger Schulden als so manche Landkreis-Gemeinde", kritisierte Kreutz das alljährliche Verfahren und verwies auf den riesigen Investitionsstau und neue Kosten aus dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder.
24.02.2026 in Wahlen von SPD Feldkirchen Mitterharthaus
Volles Haus bei SPD/ÜPWG Wahlversammlung
Feldkirchen. Vergangenen Donnerstag fand im Gasthaus Rohrmeier die Wahlinformationsveranstaltung von SPD/ÜPWG Feldkirchen-Mitterharthausen statt. SPD-Ortsvorsitzender und Gemeinderat Josef Anzenberger konnte zu dieser Versammlung mit „Musik und Wildschwein“ zahlreiche Zuhörer begrüßen. In seinen Einleitungsworten unterstrich er die Bedeutung der bevorstehenden Wahlen als wichtiges Element gelebter Demokratie. Nach einem Rückblick über die Gemeinderatsarbeit der letzten sechs Jahre mit den wichtigsten und kostspieligsten Anschaffungen und Maßnahmen zeigte sich Anzenberger erfreut, dass trotz hoher Stimmenanteile für die AFD bei den letzten Wahlen eine AFD-Liste für den Gemeinderat in Feldkirchen nicht zustande kam.
Gespannt waren die Zuhörer vor allem auf den Bürgermeisterkandidaten und Gemeinderat Matthias Amann. Anschaulich legte er nach seinem Lebenslauf und beruflichem Werdegang dar, was ihn zur Kandidatur motiviere und welche Schwerpunkte er in den kommenden sechs Jahren setzen möchte. An oberster Stelle stehe für ihn ein respektvoller und transparenter Kontakt mit allen Bürgerinnen und Bürgern sowie ein sorgfältiger Umgang mit den Gemeindefinanzen. In Anlehnung an das gemeinsam erarbeitete Wahlprogramm wolle er die Angebote für Kinder, Jugendliche und Senioren verbessern und sich für eine Entlastung der Familien einsetzen. Auch dürfe trotz angespannter Finanzlage der Erhalt und die notwendige Erneuerung der gemeindlichen Infrastruktur nicht vernachlässigt werden. Radwegerweiterung und Erhöhung der Verkehrssicherheit zugunsten von Anliegern, Kindern und Senioren stünden ebenfalls auf der Agenda. Er stehe ferner für die Umsetzung der Energiewende und für eine Entwicklung von generationsübergreifenden Wohnkonzepten sowie von Gewerbeflächen für Handwerksbetriebe. Enorm wichtig sei ihm auch der Zusammenhalt der Gesellschaft sowie die Förderung des ehrenamtlichen Engagements.
Im Anschluss daran hielt der SPD-Landratskandidat Oskar Saller seine engagiert vorgetragene Vorstellungsrede. Ihm gehe es bei seiner Kandidatur vorrangig um eine Politik der Menschlichkeit, um einen funktionierenden ÖPNV, eine stabile Gesundheitsvorsorge und um eine effizientere Kreisverwaltung. Deshalb wolle er Jugendarbeit, Digitalisierung, die medizinische Versorgung und die Senkung der Kreisumlage zur Chefsache machen.
Nach einer Pause mit Musik und herzhaften Wildschweingulasch kündigte Anzenberger die Vorstellungsrunde der Kandidierenden zum Gemeinderat an. Er sei stolz, eine starke Bewerberliste präsentieren zu können, in der quer über das Gemeindegebiet verteilt alle Altersgruppen, viele Berufszweige und in Ortsvereinen und Organisationen ehrenamtlich Tätige vertreten sind. Bei der lebendigen Kandidatenvorstellung konnten die Zuhörer das Team um Matthias Amann näher kennenlernen. Im Anschluss daran stellten sich noch die Kreistagskandidaten Martin Kreuz (Platz 1), Oskar Saller (Platz 8), Herbert Kerscher (Platz 23) und Josef Anzenberger (Platz 55) – jeweils SPD, sowie Dr. Matthias Demandt auf Platz 20, ÖDP vor.
In seinem bemerkenswerten Schlusswort dankte Bürgermeisterkandidat Matthias Amann für das große Interesse und bat die Anwesenden um ihr Vertrauen am Wahltag für seine Person und die Kandidaten von SPD/ÜPWG.
23.02.2026 in Wahlen von SPD Geiselhöring
Fordern eine gemeinsame Aktion von Stadt und Landkreis zur Verbesserung des Bahnangebots auf der Gäubodenstrecke: v.l. SPD-Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Ludwig Kerscher, SPD-Landratskandidat Oskar Saller, Ortsvorsitzende Barbara Kasberger und Marco Lang sowie Schriftführer Rainer Pasta
Themenspaziergang Geiselhöring III
Ludwig Kerscher stellt Landratskandidat Oskar Saller wichtige Themen vor: Bahnhof und Mobilität
Beim Themenspaziergang der Geiselhöringer SPD mit Landratskandidat Oskar Saller am vergangenen Samstag stellten Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Ludwig Kerscher und die beiden Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger und Marco Lang zentrale Punkte des Wahlprogramms der Geiselhöringer SPD vor.
Thema Bahnhof und ÖPNV
Der Ortstermin fand am Bahnhof in Geiselhöring statt. Seit Jahren vergammelt dieser Bahnhof und ein barrierefreier Ausbau wird zwar immer wieder in Aussicht gestellt, aber nicht umgesetzt. „Und barrierefrei heißt hier nicht nur behindertengerecht, sondern auch nutzbar für Radfahrer und normale Reisende“, so Ludwig Kerscher, der hier vor allem die Passivität der Stadt kritisiert. Auch Oskar Staller stimmt dieser Kritik auf Landkreis eben zu. „Gab es unter MdL Reinhold Perlak noch regelmäßige „Bahngipfel“ und damit eine Ansprache der Verantwortlichen bei Bahn und Staatsregierung, so ist seit dessen Ausscheiden nichts mehr passiert. Landrat und Bürgermeister vor Ort interessiert es einfach nicht oder sie wollen es sich mit der Staatsregierung nicht verscherzen!“
22.02.2026 in Wahlen von SPD Geiselhöring
Bürgermeisterkandidat Ludwig Kerscher und Landratskandidat Oskar Saller sowie die beiden Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger und Marco Lang vor dem historischen, aber mittlerweile heruntergekommenen Gritsch-Hof
Vom Schandfleck zum Aushängeschild
Ludwig Kerscher stellt Landratskandidat Oskar Saller wichtige Themen vor: Zukunft des Gritsch-Hofs
Beim Themenspaziergang der Geiselhöringer SPD mit Landratskandidat Oskar Saller am vergangenen Samstag stellten Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Ludwig Kerscher und die beiden Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger und Marco Lang zentrale Punkte des Wahlprogramms der Geiselhöringer SPD vor.
Viele kennen den Parkplatz im Gritschhof vom Besuch des Christkindlmarkts, der Freilichtspiele oder des Open-Air-Kinos. Wenige wissen über die Geschichte des Areals Bescheid, so Ludwig Kerscher in seiner Vorstellung. Das weit über 200 Jahre alte Gasthaus in der Regensburger Straße 1a und 1b gegenüber dem Rathaus, zu dem auch eine eigene Brauerei gehörte, war um die Jahrhundertwende Eigentum des Brauereibesitzers Karl Redlbacher, dessen Geschlecht früher in Geiselhöring sehr einflussreich war. Hier wechselten schon die Postillione der Thurn- und Taxis’schen Postkutschen ihre Pferde aus, die in den zahlreichen Ställen untergebracht wurden. Dieses Gebäude kann wohl auf die älteste und bedeutendste Vergangenheit der Geiselhöringer Gaststätten zurückblicken. Den älteren Bürgern Geiselhörings ist es noch unter dem Namen „Zur Post“, "Fischerwirt" und "Waagscheitl" in lebhafter Erinnerung. Zurzeit hat darin der Eva-Plenninger-Festspielverein ein Zuhause gefunden und hat in enormer Eigenleistung vieler Mitglieder einige Räume eingerichtet.