Ortsverein
27.06.2021 in Ortsverein von SPD Geiselhöring
Mitgliederversammlung im Biergarten
Nach der langen CORONA-Pause sind nun wieder Parteiveranstaltungen möglich. Deshalb kann die Geiselhöringer SPD ihre schon lange geplante Mitgliederversammlung nun endlich am Sonntag, den 4. Juli um 11 Uhr im Biergarten der Taverne Korfu in Geiselhöring stattfinden lassen. Informationen aus dem Ortsverein und die Pläne für die kommenden Monate werden vorgestellt. Anschließend findet ein Politischer Frühschoppen mit dem SPD-Bundestagskandidaten Dennis Schötz statt.
19.05.2021 in Ortsverein von SPD Geiselhöring
Leserbrief vom 19.5.21 in Laberzeitung/Straubinger Tagblatt
Die Wahrheit siegt!
Zum Artikel „Radfahrer in Solidarität" und zum Leserbrief „Viel Fantasie" von Rudolf J. Brandl in der Ausgabe vom Montag:
Nun, es waren sicher nicht die Arbeiter-Radfahrer „Solidarität" in Geiselhöring, aus denen der Radfahrerverein Sallach entsprungen ist. Und es waren sicher auch nicht die sozialdemokratischen Radler, die am 10. Juni 1923 für die bürgerlichen „Gutsbesitzer, Landwirte, Bahnhofsvorstand, Gewerbetreibende" in Sallach Pate standen.
Auch wenn in der Sallacher Chronik der Name „Solidarität" nicht vorkommt, wird es ihn doch gegeben haben. Die Arbeiter-Radfahrervereine in den niederbayerischen Arbeiterhochburgen Dingolfing, Landshut, Wartenberg, Straubing, Neufahrn, Eggenfelden, Ergoldsbach, Moosburg, Landau und Herrngiersdorf gehörten alle, wie auch Geiselhöring, der Bundesvereinigung „Solidarität" an.
Für die Arbeiter waren die Radfahrervereine wichtig: Es wurden billige Fahrräder angeboten, mit denen man auch einen weiter entfernten, besseren Arbeitsplatz erreichen konnte. Sie konnten dadurch auch ihre Freizeit sinnvoller gestalten und mussten nicht hinter den wohlbegüterten bürgerlichen Radfahrern, die sich natürlich auch zu Vereinen zusammenschlossen, hintanstehen. Umso stolzer war ihr Ruf „All frei!" zu hören, denn die Bürgerlichen grüßten mit „All Heil".
Nur weil die geschichtlichen Tatsachen nicht ins eigene Weltbild passen, ist es schon vermessen, einem anderen Autor „viel Fantasie", „Vereinnahmung" und Falschdarstellung vorzuwerfen, wenn er nachweisliche, geschichtliche Fakten präsentiert. Herrn Brandl empfehlen wir den Besuch im Staatsarchiv Landshut, wo er unter der Signatur „BezA -LRA Mallersdorf Nr. 1164" sein Wissen entsprechend erweitern kann.
Barbara Kasberger,
Michael Meister
Ortsvorsitzende der SPD Geiselhöring
12.05.2021 in Ortsverein von SPD Geiselhöring
Der Arbeiter-Radfahrerbund „Solidarität“
Zur Geschichte der Arbeiter-Radfahrer in Geiselhöring und Umgebung
Es war sicherlich ein beeindruckender Anblick, als am 12. Mai 1929 aus den vier Himmelsrichtungen weit über 100 Radfahrer hinter ihren roten Standarten in den Ort einfuhren und sich um 12 Uhr mittags am Vereinsheim des Arbeiter-Radfahrerbundes „Solidarität“ trafen. Der Radfahrer-Gruß „All heil!“ hallte durch die Straßen. Die Mitglieder der niederbayerischen Ortsgruppen Dingolfing, Landshut, Straubing, Neufahrn, Eggenfelden, Ergoldsbach, Moosburg, Landau und Herrngiersdorf wurden vom Vorsitzenden der Geiselhöringer Ortsgruppe, Michael Brenner, und seinen zehn Mitgliedern begrüßt. Das Zusammentreffen nutzten auch die Mitglieder des SPD-Ortsvereins und der AWO-Geiselhöring, um sich in gemütlicher Runde und mit Freunden aus dem Umland zu treffen. Die Musikkapelle der Ortsgruppe Straubing sorgte für unermüdliche musikalische Unterhaltung, während sich die Genossinnen und Genossen den reichhaltigen Mittagstisch schmecken ließen.
06.03.2021 in Ortsverein von SPD Geiselhöring
Plakate statt Rosen
Wir schauen auf ein Jahr Corona-Pandemie zurück. Dieses Jahr hat uns allen viel abverlangt, darunter aber vor allem den Frauen. Sie haben in systemrelevanten, oft schlecht bezahlten Berufen im Krankenhaus, auf der Intensivstation, im Pflegeheim und an der Supermarktkasse für die Grundversorgung unserer Gesellschaft während der Krise gesorgt. Gleichzeitig waren sie es – die noch mehr als sonst – die unbezahlte Sorgearbeit zu Hause geleistet haben. Schieflagen in der Geschlechtergerechtigkeit wurden besonders deutlich. Zeit den Frauen für ihren Einsatz für das Allgemeinwohl und die Grundpfeiler unserer Gesellschaft zu danken! Dank reicht jedoch genauso wenig wie der Applaus. Vielmehr muss diese Anerkennung in eine Vision und in konkrete Politik für eine geschlechtergerechtere Gesellschaft münden, in denen Systemrelevanz die Anerkennung, Zeit und Entlohnung bekommt, die ihr gebührt. Wann, wenn nicht jetzt! (FES)