31.12.2013 in Allgemein von Arbeitskreis Labertal

Zum 100. Geburtstag von Willy Brandt

 

Im Zweifel für die Freiheit
Beim Jahresabschluss des SPD-Arbeitskreises Labertal in Ettenkofen stellte Martin Auer nach der traditionellen Gulaschsuppe seine Laudation für Willy Brandt unter die Überschrift „Im Zweifel für die Freiheit“. Mit vielen Zitaten und persönlichen Erlebnissen gewürzt fasste er das lange, ereignisreiche Leben der sozialdemokratischen Symbolfigur Willy Brandt zusammen. Natürlich erinnerte er sich an den 11. Oktober 1978 als er Brandt spontan nach Schierling holten konnte und dieser auf den Kirchentreppen zu den Bürgern sprach. Das offizielle Schierling freilich ignorierte den Ex-Kanzler und Nobelpreisträger, „zufällig fuhren jedoch an diesem Tag ununterbrochen Traktoren mit Mistfuhren und Odelfässer vor dem Redner auf und ab“, beschrieb Auer die Stimmungslage in seiner Heimatgemeinde. Einen solchen Akt der Verunglimpfung, den Brandt immer wieder von konservativer Seite ertragen musste, quittierte Auer mit dem Brandt-Zitat: "Deutsche Sozialdemokraten dürfen Kränkungen der Freiheit nie und nimmer hinnehmen. Im Zweifel für die Freiheit!" Martin Auer schloss seine Laudatio mit einem Auszug aus der Münchner Rede von Willy Brandt vor mehr als 30 Jahren: „Eine Zukunft haben, heißt, Ziele und Aufgaben haben, die über uns selber hinausreichen. Ohne Wahrhaftigkeit, Beharrlichkeit und Mut zur Zukunft lässt sich nichts bewegen. Lasst uns den Aufbruch nach vorn wagen“.

31.12.2013 in Allgemein von Arbeitskreis Labertal

Jahresabschluss 2013

 

Bildunterschrift: (vorne) Die drei Landratskandidatinnen (v.l.) Christel Engelhard (LA), Karin Peintinger (SR-Bog) und Paula Wolf (RGBG), (hinten v.l.) Referent Martin Auer, AK-Sprecher Rainer Pasta, die BGM-Kandidat_innen Hubert Wittmann (Aufhausen), Madlen Melzer (Schierling), Martin Kreutz (Mall-Pfaff), Peter Forstner (Neufahrn) und Angelika Thiel (Pfeffenhausen) mit der Landtagsabgeordneten Ruth Müller (2.v.re.)

„Im Zweifel für die Freiheit“
Jahresabschluss des SPD-Arbeitskreises Labertal als Geburtstagsfeier für Willy Brandt - SPD-Landratskandidatinnen aus den Landkreisen Landshut, Regensburg und Straubing-Bogen feierten mit

In Ettenkofen feierte der SPD-Arbeitskreis Labertal seinen Jahresabschluss 2013. Zur „Geburtstagsparty für Willy Brandt (100)“ kamen neben den Vertretern der angeschlossenen Ortsvereine auch die drei SPD-Landratskandidatinnen aus den Landkreisen Landshut, Straubing-Bogen und Regensburg. Die zahlreichen Gäste, unter ihnen mehrere Bürgermeisterkandidat_innen, hörten eine ganz persönliche Laudatio auf den Friedensnobelpreisträger und ehem. Bundeskanzler durch Martin Auer. Bei der Wahl zu den Sprecherposten des AK wurden Ruth Müller, MdL und Rainer Pasta auch für das kommende Jahr bestätigt.

08.06.2013 in Allgemein von Arbeitskreis Labertal

Damit Bildung aufsteigt: Die Gemeinschaftsschule

 

Fordern, dass die Staatsregierung Gemeinschaftsschulen ermöglicht, wo sie von den Eltern gefordert werden. Bis zur zehnten Klasse würden Mittel-, Realschüler und Gymnasiasten dann gemeinsam unterrichtet. Nur so könne vielfältiges, wohnortnahes, intelligentes und reichhaltiges Lernen ermöglicht werden. (v.l.) Peter Stranninger, Martin Kreutz, Johann Kolbeck und Hubert Wittmann.

Schulstandorte im Labertal gefährdet
Drei Mittelschulen in der Region Labertal stehen nach Berechnungen der SPD vor dem Aus. Erstmals nennt die SPD konkret die betroffenen Orte und legt die Tricksereien des Kultusministers offen

Peter Stranninger, stellv. Vorsitzender der NiederbayernSPD und Bewerber um das Landtagsmandat für den Stimmkreis Straubing-Bogen, informierte am Freitag vor der Autorenlesung in Pfaffenberg die SPD im Labertal über die Erhebungen der SPD-Landtagsfraktion zur Entwicklung der Mittelschulen in Bayern und speziell der Region Labertal. Wie Stranninger berichten musste, sieht es für die Mittelschule in Rohr/NB sehr schlecht aus. Hier werden derzeit 34 Schüler_innen beschult, ab kommendem Schuljahr sollen es noch 23 sein, Tendenz stark fallend. Für die MS Mallersdorf-Pfaffenberg sieht es zwar aktuell besser aus – „84 Schüler_innen sind ein gutes Polster“ – aber spätestens im Schuljahr 2017/18 wird nur noch mit 20 Kinder (Tendenz stark fallend) gerechnet. Seit diesem Schuljahr gibt es die Schule in Aufhausen nur noch auf dem Papier.

31.03.2013 in Allgemein von Arbeitskreis Labertal

Frohe Ostern!

 

21.03.2013 in Allgemein von Arbeitskreis Labertal

SPD-Kreisverbände gedenken Otto Wels Rede gegen die Nazis

 

Die SPD-Kreisvorsitzenden aus Dingolfing-Landau, Landshut, Straubing und Straubing-Bogen erinnern an den Widerstand der Sozialdemokraten gegen das Ermächtigungsgesetz am 23. März 1933: (v. re.) Dr. Bernd Vilsmeier (DGF-LAN), Ruth Müller (LA), Peter Stranninger (SR) und Martin Kreutz (SR-BOG).

Allein die Sozialdemokratie widersetzte sich den Nazis

"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht“, rief Otto Wels, der damalige SPD-Vorsitzende, am 23. März 1933 Hitler und den Nazis entgegen. Wels Worte waren bitterer Ernst und nicht nur pathetische Rhetorik, daran erinnern die SPD-Kreisvorsitzenden aus Dingolfing-Landau, Dr. Bernd Vilsmeier, Landshut, Ruth Müller, Straubing, Peter Stranninger und Straubing-Bogen, Martin Kreutz, zum 80. Gedenktag des Ermächtigungsgesetzes im Reichstag, mit dem die Nazis die demokratische Weimarer Verfassung aushebelten. „Wir sind wehrlos, aber nicht ehrlos“, wandte sich Otto Wels scharf gegen die Allmacht Hitlers und forderte die Wiederherstellung von Rechtssicherheit und Demokratie.

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